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Waikato River
Waikato University Team
Birthday Cake
Normalerweise hab ich im Spätsommer Geburtstag.
14.09.2005 von Doreen

Dieses Mal das erste mal im Leben im Spätwinter, eigentlich fast Frühjahr. Ich bin 24+ geworden und fühl mich jetzt wie 25,6. Und das ist doch schon mal nicht schlecht, in meinem Alter :o)

DANKE
Zuerst möchte ich mich bedanken für die vielen Glückwünsche!

Dankeschön
- meinen Eltern für den riesigen Blumenstrauß, der pünktlich zum Frühstück geliefert wurde
- Edi für die Einladung zu einem Konzert, von dem ich irgendwie noch nicht weiß, welches es sein wird - ist noch ne Überraschung ;o)
- Herrn Briem für das Trompeten-Geburtstags-Ständchen durchs Telefon
- allen Anrufern
- allen Videodrehern und -versendern
- allen Schreibern von (Papier)Karten und E-Cards
- allen Sendern von Emails und sms-Nachrichten
- allen, die per Eintrag im Gästebuch gratuliert haben

Es ist ein schönes Gefühl, wenn man sich auf einer Insel im Pazifik aufhält und zum Geburtstag Verwandte, Freunde und Bekannte auf der anderen Seite der Welt an einen denken. Ich hab mich wirklich gefreut! Dankeschön!


Der Tag

...war nun letztendlich nicht soo spannend. Erstmal hieß es ausschlafen. Seit dem ich einmal zum Training/Einarbeiten bei der Waikato Times war, durfte ich täglich dort arbeiten. Und das hieß auch immer um 6.25 Uhr aufstehen. Wer mich kennt, weiß, dass ich eigentlich kein Frühaufsteher bin. Also hab ich an meinem Geburtstag erstmal ausgeschlafen. Dann gab es ein ausgiebiges Frühstück und ich habe meine erste Geburtstagspost gelesen. Beim Herausnehmen meiner selbstgebackenen Geburtstags-Joghurt-Brombeer-Torte aus der Springform hab ich mir gleich zwei Finger gleichzeitig aufgeschnitten. Ich hoffe, das bringt Glück fürs nächste Jahr.

Später sind wir dann in die Stadt zum "Great Race" (Großen Rennen) gefahren. Dabei handelt es sich um einen Ruderwettkampf. Durch Hamilton fließt der Fluss Waikato und auf diesem wurde am Wochenende gerudert. Das scheint hier auch ein ziemlich großes Ereignis in Hamilton zu sein, zumindest wurde es ziemlich groß aufgezogen - so mit Brückenabsperrung, Videoübertragung, internationaler Teambesetzung (es waren Australier und Amerikaner dabei!), Cheerleadern usw. Na jedenfalls haben wir uns so für ne Stunde unter das Volk begeben und gesehen, wie das Team von der hiesigen Uni den Sieg nach Hause ruderte.


Der Abend

Abends hatte ich dann Aranza und ihre Familie zum Essen ins Lone Star eingeladen. (Für Interessierte: www.lonestar.co.nz) Aranza, Wally, Catalina und Mateo kamen also erstmal bei uns vorbei. Sobald sie jedoch ankamen, fiel Wally ein, dass er vergessen hatte, ein wichtiges Fax abzuschicken. Also kehrte er sofort wieder um und fuhr zurück. Wir hatten also noch ne Stunde Zeit - vielleicht auch gut so, ich hab in der Zeit einige Anrufe bekommen! Dann fuhren wir in die Stadt und in der Stadt umher, nächtliche Stadtrundfahrt a la Parkplatzsuche. Als wir endlich im Lone Star ankamen, war dieses voll. Wir saßen also erstmal an der Bar und tranken noch ein Bierchen. Schließlich bekamen wir einen Tisch zugewiesen und bestellten unser Essen. Wein und Sekt hatten wir ja selbst mitgebracht. Ich hab mich erstmals (offiziell) in einer gastronomischen Einrichtung öffentlich mit selbst mitgebrachten alkoholischen Getränken versorgt und fand es auch irgendwie komisch. Hierzulande ist das jedoch üblich und selbstverständlich. Wir haben uns dann die Bäuche vollgeschlagen und als Nachtisch - Überraschung - gab es eine Eistorte mit Kerzen und "Happy Birthday" Aufschrift.


Die Nacht

Es sollte zu guter letzt noch in eine Kneipe/Bar/Diskothek gehen, um ein bißchen zu feiern. Allerdings weiß man ja gar nicht, wo etwas los ist, wenn man in einer Stadt eigentlich noch nie weg war. Ich hab mich dann für eine Bar (die Cue-Bar) entschieden, aus der Life-Musik tönte. Es haben dort drei Bands gespielt und die Musik war eigentlich gar nicht schlecht, dafür ließ die Atmosphäre zu wünschen übrig. Es war ziemlich leer und die wenigen Leute, die dort waren, standen gelangweilt umher. War nicht gerade ein Glücksgriff.. Zu Hause angekommen, habe ich dann Guido in Crivitz angerufen. Wir wurden am gleichen Tag geboren und war gerade auf dem Weg zu seiner Geburtstagsparty. Hier in NZ war mein Geburtstag schon vorbei. So schnell kann's gehen.

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